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Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung. [mehr…]




Anmeldung
09.06.2017


Kindergarten und Hort bilden den Start 
Kongregation der Armen Schulschwestern und Stiftung SLW Altötting führen gemeinsam als Partner das Kloster Moosen in eine neue Zukunft


Die Stiftung SLW Altötting und die Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau starten in eine gemeinsame Zukunft im Kloster Moosen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen. Das Kloster Moosen wird organisatorisch an das Josefsheim Wartenberg angebunden. Ab September wird eine neue Kindergartengruppe mit 25 Plätzen und Einzelintegration im Erdgeschoss des Klosters eröffnen, um den Bedarf an dringend notwendigen Kindergartenplätzen in Dorfen zu decken. Die Schulschwestern führen in den oberen Räumlichkeiten einen Kinderhort, weiterhin unter der Leitung von Schwester M. Franziska Glogau, fort, erläutern Provinzialoberin Schwester M. Charlotte Oerthel und Johannes Erbertseder, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung SLW Altötting.


Foto
Das weiträumige Gelände des Klosters Moosen: links ehemaliges Kinderheim, rechts Kloster der Armen Schulschwestern, Foto: Kongregation

Nach der Schließung des Kinderheims im vergangenen Jahr war es von Seiten der Provinzleitung und auch aus der Sicht der Stadt Dorfen wichtig, einen etablierten, erfahrenen und kirchlichen Partner zu finden, der langfristige Perspektiven für den attraktiven Standort schafft. Durch das starke Wachstum durch Zuzug während der letzten Jahre, ist die Bevölkerung unter 18 Jahren in Dorfen auf rund 20 Prozent gestiegen. Zudem machen der Bau der Autobahn und der Bahnanschluss die Stadt auch für Berufspendler attraktiv. Aus diesem Grund wurde dringend nach einer Lösung für weitere Kindergartenplätze gesucht. Mit der Stiftung SLW Altötting freuen sich alle Beteiligten den richtigen strategischen Partner gefunden zu haben.

Stadt Dorfen begrüßt Entwicklung

Auch die Stadt Dorfen begrüßt diese Entwicklung, die eine Fortführung der Kinder- und Jugendbetreuungs-Einrichtung im Kloster Moosen ermöglicht. Der Stadtrat hat deshalb in seiner Sitzung vom 7. Juni 2017 eine Trägervereinbarung mit beiden Häusern beschlossen, die einen engen Schulterschluss zwischen den Beteiligten gewährleistet.

Die Stiftung SLW - der Träger

Das Seraphische Liebeswerk ist das Kinderhilfswerk der Kapuziner. Seit 125 Jahren kümmert sich das SLW um junge Menschen, die besonderer Betreuung und Förderung bedürfen. Die Angebotspalette der Stiftung SLW erstreckt sich über den gesamten Freistaat Bayern. In den sieben bayerischen SLW-Einrichtungen wird ein breitgefächertes Betreuungs-, Bildungs- und Förderprogramm – immer abgestimmt auf den Bedarf der öffentlichen Jugendhilfen der Kommunen bzw. Region – angeboten. Von der Kinder¬betreuung (Kinderkrippe, Kindergarten) für Kleinkinder und Vorschüler, über Tagesgruppen (Hort & HortPlus) für Kinder und Jugendliche mit angeschlossenen Schulen, bis hin zu Betreuungsangeboten für junge Erwachsene.

Die Stiftung SLW Altötting investiert mit ihrer Arbeit in die Zukunft der nächsten Generationen und übernimmt damit gesellschaftspolitische Verantwortung. Das SLW eröffnet Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen und Familien in Bayern. Kinderbetreuung in Bayern wird maßgeblich durch die Stiftung SLW Altötting unterstützt. In den Kindertagesstätten der Organisation werden bayernweit rund 850 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 14 Jahren betreut. Miteinander für Kinder und Jugendliche ist das Leitmotto und Ausdruck des christlich geprägten Menschenbildes der Stiftung. Motivation und Berufung auf das christliche Menschenbild bildet eine der beiden Säulen für erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit unter dem Dach der Stiftung SLW. Damit ist die Stiftung SLW Altötting ein wichtiger Partner von bayerischen Eltern in Sachen Kinder¬krippe, Kindergarten, Hort & Co.

Perspektiven Kloster Moosen

Im Kloster Moosen plant die Stiftung SLW in den Obergeschossen eine heilpädagogische Kinderwohngruppe einzurichten. Gespräche mit den benachbarten Landkreisen haben den Bedarf erkennen lassen, eine solche Gruppe bereits für Kinder ab zwei bis drei Lebensjahren zu öffnen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Für den Hort ist eine Profilierung der Konzeption für Schülerinnen und Schüler mit sozial-emotionaler Förderung vorstellbar. Zusammen mit einem sogenannten „HortPlus“ würde so im Charme des vorhandenen Ambientes ein inklusiver Standort ermöglicht, der Angebote der Kinder- und Jugendhilfe mit einem integrativen Haus für Kinder vereint – wie es die Stiftung SLW bereits erfolgreich in ihren anderen Einrichtungen betreibt. Das Kloster Moosen wird dabei organisatorisch an das Josefsheim Wartenberg – eine der sieben SLW-Einrichtungen – angebunden, geführt von Hausleiter Martin Hagner.

Josefsheim Wartenberg als inklusiver Standort

Die Kinder- und Jugend-Einrichtung Josefsheim Wartenberg ist ein gelungenes Beispiel für einen inklusiven Standort, der Angebote der Kinder- und Jugendhilfe mit einem integrativen Haus für Kinder verbindet. Das Josefsheim Wartenberg, 1885 von Pfarrer Josef Haslauer gegründet, ist eine der sieben SLW Einrichtungen in Bayern. 1922 übernahm das Seraphische Liebeswerk Altötting die Trägerschaft. Heute ist das Josefsheim eine sozial- und heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mit differenzierten Angebotsformen: Derzeit beherbergt das Haus eine heilpädagogische Wohngruppe für neun unbegleitete Minderjährige und eine sozialpädagogische Wohngruppe für zwölf Mädchen und Jungen im Grund- und Hauptschulalter. In den beiden Gruppen HortPlus-Gruppen werden mit hoher personeller und pädagogischer Intensität jeweils zehn benachteiligte, lernschwache oder verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche durch engmaschige und möglichst individuell abgestimmte Betreuung gefördert. Dazu sollen künftig unter anderem eine teilbetreute Wohnform zur Verselbstständigung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Anschluss an die Unterbringung in einer vollbetreuten Wohngruppe kommen sowie eine Großtagespflege mit Ersatzbetreuungsmöglichkeit bei krankheitsbedingtem Ausfall einer Tagesmutter. Seit Beginn des laufenden Schuljahres hat die Marktgemeinde zwei Gruppen des Kinderhortes im Josefsheim untergebracht. Im September wird die dritte und letzte Gruppe dazukommen. „Dieses Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen, Geschlechter, Ethnien und Angebotsformen läuft nicht nur äußerst harmonisch, sondern auch im besten Sinne des Wortes „inklusiv‘“, so Hausleiter Martin Hagner.

Planungen im Kloster Moosen

Im Kloster Moosen sind langfristig ebenfalls diese umfassenden Angebotsformen der Kinder- und Jugendhilfe geplant. Zurzeit laufen die Umbauarbeiten zur Anpassung der Räumlichkeiten und die strategische, konzeptionelle Weiterentwicklung.

Mit der Kongregation der Armen Schulschwestern und der Stiftung SLW Altötting positioniert sich das Kloster Moosen damit auch als starker Partner von berufstätigen Eltern. Mit den Kinderbetreuungsangeboten Hort und Kindergarten versuchen alle gemeinsam, die Familien beim Spagat zwischen Familie und Beruf aktiv zu unterstützen, damit die Zukunft der Kinder und Jugendlichen gesichert ist.

Anmeldung für die neue Kindergartengruppe:
Josefsheim Wartenberg
Martin Hagner / Gesamtleiter
Heimstr. 2
85456 Wartenberg

Tel: 08762 72559-20
Mail: martin.hagner(at)josefsheim-wartenberg.de